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Gemeindezentrum Paul-Gerhardt-Haus

Infos über das Gemeindezentrum Paul-Gerhardt-Haus …ggggg

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An der Nordgrenze der Kirchengemeinde Plettenberg zur Kirchengemeinde Eiringhausen entstand 1967 das erste Paul-Gerhardt-Haus ein Pavillonbau an der Bahnhofstraße. 1975 erweitert, wurde das Haus 1992 abgerissen und zwischen 1992-94 durch einen umfangreichen Neubau mit Kirchenraum, Gemeinderäume, Hausmeisterwohnung, Verwaltung des Diatonischen Werks und Beratungsstellen ersetzt. Die Bauausführung erfolgte nach Plänen des Architektenbüros Ossenberg-Engels, Altena-Dahle.

Der mehreckige, hellverputze Baukörper mit separatem Turm liegt anders als das erste Paul-Gerhardt-Haus unmittelbar an der Bahnhofstraße. Der zentrale Raum des Haus ist die Halle, die sowohl als Foyer, als Zugang zum Gottesdienst- und Gemeinderaum aber auch als eigenständiger Veranstaltungs- und Ausstellungsraum genutzt werden kann.

Ein halbes Jahr nach der Einweihung Hauses ging das Paul-Gerhardt-Haus im Zuge einer Gemeindebezirksfusion über Gemeindegrenzen hinweg an die Kirchengemeinde Eiringhausen. In dem neuen, nunmehr vereinigten 2. Pfarrbezirk der Kirchengemeinde Eiringhausen bestand das 1963/64 nach Plänen des Stadtbaurates Peter errichtete Gemeindezentrum am Eschen (Kreuzkirche). Die Kreuzkirche war 1978 durch die Architekten Krug und Van der Minde, Hagen, erweitert worden. 2001 wurde die Kreuzkirche als eins von drei vollausgestatteten Gemeindezentrum innerhalb eines Quadratkilometers der Kirchengemeinde Eiringhausen geschlossen und verkauft.

In das Paul-Gerhardt-Haus wurden sowohl Ausstattungsstücke aus dem Vorgängerbau als auch aus der Kreuzkirche übernommen. Der Gottesdienstraum erhielt eine künstlerische Verglasung (Baetzel) und neue Prinzipalstücke nach Entwürfen der Architektin Dorothea Ossenberg-Engels. Immer wieder tritt als verbindendes gestalterisches Element das auf Eck gestellte Viereck auf. Orgel und Standleuchter wurden aus dem alten Paul-Gerhardt-Haus übernommen. In der Halle findet sich heute das Schriftkreuz von Kreutter. Das Lesepult der Kreuzkirche steht seit einigen Jahren unter der Orgelempore der Eiringhauser Johannis-Kirche.

Mittlerweile ist das Haus das Zentrum der Arbeit des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg. Aus diesem Grund übernahm der Kirchenkreis das Haus im Jahr 2008.

(Unter Verwendung von Material von Archivar Dr. Althöfer, Landeskirchenamt Bielefeld erstellt von Pfr. Uwe Brühl)

 

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